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Die Auftragserfüllung endet optimalerweise in Baukunst. Nicht umgekehrt.
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Erfolgreiches Entwerfen entsteht wohl im Erkennen der gegebenen Spielräume.
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Dem "Ort" und dem "Inhalt" zu dienen verbietet gestalterische Arroganz.
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Sich-Einfügen schließt Sich-Behaupten nicht aus.
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Bestandteil des Ortes sein zu wollen, kann im Extremen auch einen Solitär erfordern.
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Das Planen ist unsere Verdienstquelle. Wir müssen davon leben, trotz der geforderten Treuhandschaft für den Bauherrn und des Dienstes an der
eigenen Unsterblichkeit.
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Die Plastizität des Gebauten entsteht durch seine Struktur. Nicht umgekehrt.
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Die Mathematik des Planens soll die Emotionen dominieren. Sie wird durch diese erträglich.
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Der Raum (space) erschafft das Volumen, nicht umgekehrt. Bauen beherbergt.
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Zeitlosigkeit ist das Ziel, zeitgebunden der Weg dorthin.
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Soviel Einheitlichkeit wie möglich. Soviel Vielfalt wie notwendig.
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Die Konstruktion mit ihren Materialien erzwingt eine Oberfläche, nicht umgekehrt.
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Form und Material als Symbol erzwingen Konstruktion.
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Ökonomie der Mittel ist zwingendes Ziel. Überfluss der Mittel ist Gift.
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Nur ein gesellschaftlicher Konsens als Basis erlaubt einen individuellen Stempel.
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Architektur ist kein Dogma, sondern nie endgültig beantwortete Frage.
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Planen ist autokratischer Akt, und in der Summe von koordinierten autokratischen Akten: Teamwork.
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Architektur ist ein vergängliches Produkt und nur im Traum des Planers oder als Idee von Dauer.
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Wehe, die Lust am Planen wäre eliminiert und die Pflicht würde sichtbar.
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Link zum Artikel “Vergessen: Die Stadtkontur” (unter Publikationen)
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